02.12.2017, von M. Appelfelder

Getting Tough The Race

„Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!“ neu interpretiert

Am Wochenende sorgten ca. 60 THW Helfer und Helferinnen aus drei Ortsverbänden dafür, dass fast 2.500 Teilnehmer des „Getting Tough The Race 2017“ im thüringischen Rudolstadt eine neue Erfahrung mit dem THW machen konnten. Angaben des Veranstalters zufolge, handelt es sich bei dem Hindernis-Lauf um den härtesten des europäischen Festlandes. Die Läufer müssen 24 Kilometer rennen und dabei 1.000 Höhenmeter und 150 Hindernisse überwinden.

Die Ortsverbände Eisenach, Kronach, Sondershausen und Rudolstadt-Saalfeld bauten zwei Hindernisse auf und versorgten zwei weitere mit reichlich Wasser, unterstützen Sanitäter und fuhren Streckenposten zu ihren Einsatzpunkten an der Strecke. Die Geschäftsstelle unterstützte mit bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Am Donnerstag begann der Aufbau des ersten Hindernisses, welches aus Teilen des Einsatzgerüstsystems (EGS) bestehen.

Am Freitag verlegten die ehrenamtlichen Helfer 500 Meter Schlauchleitung zum Befüllen des Starthindernisses, welches aus einem großen Wassergraben besteht und die Läufer zweimal durchqueren müssen. Zur Befüllung wurde die die Rudolstädter DIA-Pumpe verwendet. Diese pumpt bis zu 15.000 Liter/Minute und wurde bereits am späten Nachmittag vor dem Rennen eingeschaltet, damit pünktlich zum Start am Samstagmorgen die geforderte Wasserhöhe von 1,20 Meter erreicht wurde. Parallel hierzu wurden die Hindernisse an der Elisabethbrücke und auf der Bleichwiese aus dem EGS aufgebaut.

Zeitgleich wurde an den Hindernissen die Wasserversorgungen hergestellt. Dabei kamen unter anderem 4 Chiemsee-Pumpen und eine weitere Groß-Pumpe aus Eisenach, mit einer Förderleistung von 13.000 l/min, zum Einsatz.

Die Geschäftsstelle Erfurt unterstütze am Tag des Rennens bei der Betreuung des Informationsstandes für Öffentlichkeitsarbeit.

Das THW konnte nicht nur den Läufern, welche aus komplett Europa stammen, ein unvergessliches Erlebnis bieten, sondern auch die Zusammenarbeit von vier Ortsverbänden an fast 10 verschiedenen Einsatz-Stellen über mehrere Tage üben. 


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